P1000033Mit einem Festgottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde die Einführung ihres neuen Pfarrers Hartmut Klausfelder und die Übertragung des Lektorendienstes an dessen Ehefrau, Monika. Angeführt vom Kirchenvorstand zogen unter dem Läuten der Glocken der Dreieinigkeitskirche Dekan Wenrich Slenczka zusammen mit den Pfarrern Dirk Grafe, Wirbenz, Ralph Knoblauch (Tirschenreuth), Dr. André Fischer (Grafenwöhr), Matthias Weyh (Kaltenbrunn), Andreas Kraft (Waldershof), Pfarrerin Anne Utz (Eschenbach), Pater Benedikt (Schuster vom Kloster Speinshart) und Pfarrer Sven Grillmeier (Speichersdorf), sowie dem neuen Pfarrer Hartmut Klausfelder und dessen Ehefrau Monika in das Gotteshaus ein.

Empfangen wurden die Geistlichen mit einer Intrade des Evangelischen Posaunenchors unter der Leitung von Jutta Meyer. Vakanzpfarrer Dirk Grafe hob in seinen anschließenden Grußworten hervor, dass dieser Tag nicht nur für die hiesige Kirchengemeinde ein Grund zur Freude sei, sondern für die gesamte Kulmregion und für das Dekanat Weiden. Grafe begrüße anschließend die Familie und Verwandte des neuen Pfarrers sowie die Vertreter des öffentlichen Lebens. Anschließend sang die Gemeinde das Lied „Tut mir auf die schöne Pforte“.

Dekan Wenrich Slenczka freute sich in seiner Einführungsansprache, dass nach einer
verhältnismäßig kurzer Vakanzzeit mit Pfarrer Hartmut Klausfelder und dessen Ehefrau Monika gleich zwei Leute in der hiesigen Kirchengemeinde in ihre Ämter eingeführt werden können. Er dankte Gott sowie allen Ehrenamtlichen und Pfarrer Dirk Grafe dafür, dass diese die Vakanzzeit sehr gut überbrückt haben.

Der Senior des Pfarrkapitels, Pfarrer Ralph Knoblauch, verlas anschließend die Ernennungsurkunde für den neuen Pfarrer Klausfelder mit folgendem Text: „Der Landeskirchenrat der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern hat Pfarrer Hartmut Klausfelder die Pfarrstelle in Neustadt am Kulm, Dekanatsbezirk Weiden, mit Wirkung vom 01.09.2013 übertragen. Dieses Amt wird Herrn Pfarrer Klausfelder mit allen Rechten und Pflichten übertragen. In Erinnerung an sein Ordinatsgelübte wird er verpflichtet, das Hirtenamt im Gehorsam gegen Gottes Wort als Seelsorger und Prediger des Evangeliums gewissenhaft zu führen und sich in seinem Leben so zu verhalten, wie es dem Auftrag entspricht. Auf Grund der Verfassung der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern vollziehe ich die Berufung auf dem Wunsch, dass Gott Amt und Gemeinde segne zum Bau seines Reiches und zur Ehre seines Namens. München, 24.6.2013, Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Bayern, Dr. Heinrich Bedform-Strohm.”

Pfarrer Hartmut Klausfelder stellte anschließend die Vertrauensfrau Renate P1000044Ecke und Kirchenchorleiterin Heidi Sprüngel, beide aus Bad Alexandersbad, sowie den Vertrauensmann des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde der Kulmstadt, Robert Gebhardt und Pfarrer Dirk Grafe als Assistentinnen bzw. Assistenten für die Segenshandlung vor. Dekan Wenrich Sleczka wandte sich anschließend an die Familie des neuen Pfarrers. „Sie haben gewählt, sie haben sich die Gemeinde angesehen und mit Menschen gesprochen. Ihre Wahl ist auf Neustadt am Kulm gefallen.“ Dies sei ein wichtiger Schritt im Leben. An den Kirchenvorstand gewandt, meinte der Dekan, dass auch dieser gewählt habe. Der Kirchenvorstand habe Pfarrer Klausfelder das Vertrauen ausgesprochen und befunden, dass dieser zur Gemeinde passt. Von Gott, so der Dekan weiter, könne man Hilfe erwarten, dies sei eine Erleichterung. Christus zeige den Weg zum Vater, der uns auf den rechten Weg hinweist. Dies sei eine große Hilfe für uns, wenn wir nicht wissen wohin der Weg führt. Anschließend stellte der Dekan im Beisein der Assistentinnen und Assistenten an dem vor dem Altar knieenden Pfarrer Hartmut Klausfelder die Einführungsfrage, welche dieser ebenso wie anschließend der Kirchenvorstand mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortete. Anschließend erteilte der Dekan dem neuen Pfarrer den Segen.

Als nächste Amtshandlung stellte Dekan Wenrich Slenczka die Einführungsfrage an die neue Lektorin Monika Klausfelder, welche diese ebenfalls mit den Worten „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortete. Die Segnungshandlungen rundete anschließend der evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Feyken Bergner mit dem Liedvortrag „Du bist der Weg und die Wahrheit“ ab.

Einführungsgottesdienst Pfarrer Hartmut Klausfelder 009

Mit seiner erfrischenden und mit Humor gewürzten Einführungspredigt, welcher der neue Pfarrer den Brief des Apostel Paulus an die Römer zugrunde gelegt hatte, kam Pfarrer Hartmut Klausfelder bei der Gemeinde sehr gut an. Für ihn sei es im wahrsten Sinne des Wortes ein „erhebendes Gefühl hier auf der Kanzel zu stehen.” Aber er sei P1000049auch etwas aufgeregt, so der Pfarrer, weil er natürlich wisse, dass nicht wenige in gespannter Erwartung auf seine erste Predigt seien. Er freue sich, „dass ihm unser Vater im Himmel durch eine nette kleine Begegnung die Auswahl des Bibeltextes erleichtert habe“. Am Sonntag, 1. September sei er zusammen mit seiner Frau gewissermaßen „incognito“ und ganz zivil im Gottesdienst gewesen. Bei der Abkündigung sei eine kirchliche Trauung verlesen worden, die tags zuvor stattgefunden hatte. Nach dem Gottesdienst wandte sich eine Gottesdienstbesucherin an ihn und seine Frau mit der Frage, ob sie wohl die „Glücklichen“ gewesen seien. Fragend schaute ich, so der Pfarrer, die Frau an und verstand nicht recht. Hatte sie mich als den neuen Pfarrer erkannt? Auf meinen Blick hin ergänzte die Frau: „Ich meine, sind sie beide das neu vermählte Ehepaar, das vorhin verlesen wurde? Meine Frau und ich, so der Pfarrer, mussten lachen und fühlten uns aber gleichermaßen geschmeichelt. Wenn man nach 23 Jahren Ehe für ein frisch vermähltes Brautpaar gehalten wird, dann hat man wohl doch einiges richtig gemacht...Wir klärten das charmante Missverständnis auf. In meinem Kopf, so der Pfarrer aber arbeitete es. Zwar bin ich nicht mit meiner Frau frisch vermählt, aber die Kirchengemeinde Neustadt am Kulm und die Pfarrersleut, die werden ja bald fast so etwas wie frisch verheiratet sein, auch wenn es sich hierbei um eine Ehe auf Zeit handelt und damit dem Grundgedanken der Ehe widerspricht. Und trotzdem erinnert das Beziehungsgeflecht zwischen Pfarrer und Gemeinde in manchem schon an eine eheliche Beziehung. In unserem Falle”, so Pfarrer Klausfelder weiter, „hat es sogar ein „Heiratsinstitut“ gegeben: Das war das Pfarramt in Wirbenz mit Pfarrer Grafe als Heiratsvermittler.” Ein Honorar sei allerdings nicht ausgehandelt worden. Die „Witwe“ Neustadt ist also wieder unter der Haube. Als Trauspruch sei ihm der Bibelvers seiner eigenen Trauung in den Sinn gekommen: Im Brief an die Römer schreibt der Apostel Paulus: „Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob.“ Schmunzelnd meinte der Pfarrer weiter, wenn ein bekennender Franke wie er, zumindest größtenteils, auf eine oberpfälzisch geprägte Gemeinde trifft, dann ist der Ruf: „Nehmet einander an!“ schon einmal gar nicht so schlecht. P1000039Wie bei einer Ehe, treffen auch in diesem Fall zwei höchst unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander: Hier das in der Frankenmetropole Nürnberg aufgewachsene und bis heute dort verwurzelte Großstadtkind Hartmut Klausfelder, und dort die ländlich und landwirtschaftlich geprägte Kleinstadt Neustadt am Kulm mit Trabitz und Frankenberg. Da treffen ganz zweifelsohne Welten aufeinander. Wenn dieses Treffen erfolgreich und segensreich sein soll, dann gehe es natürlich zuallererst darum, den anderen so anzunehmen, wie er ist. Er sei nicht der Traumpfarrer, so der Geistliche weiter, der alle Erwartungen der Menschen aus der Gemeinde bis ins letzte erfüllen könne. Aber auch die evangelische Kirchengemeinde Neustadt am Kulm sei natürlich auch kein problemfreies Paradies, wo alle nur einträchtig in Friede-Freude-Eierkuchen zusammenleben. Sicherlich werde es in der Praxis immer wieder Enttäuschungen geben, wenn er den einen oder anderen Herzenswunsch nicht erfüllen könne. Gerade in solchen Momenten wolle er in den nächsten Jahren wieder verstärkt an den Trauspruch denken und lädt dazu ein, dies auch zu tun: Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob. Wir haben zueinander „Ja“ gesagt und damit auch zu den Ecken und Kanten des anderen, stellte der Pfarrer weiter fest. Wie in einer Ehe, müsse man sich ab und zu auch einfach einmal „ertragen“. Auch das gehöre zum „Annehmen“, auch das sei ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts voreinander.

Mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht erinnerte sich der Pfarrer an seine Studienzeit, als er in einer ganzen Reihe von bekannten Chorwerken und Oratorien als Laiensänger mitsingen durfte. Dieser Chor bestand aus zwei Teilen. Der eine Teil probte in Nürnberg und der andere Teil in Neumarkt in der Oberpfalz. Sie können sich vorstellen, so der Pfarrer, wie da hinüber und herüber gelästert wurde über die „Frankenschädel“ und die „Moosbüffel“. Schmunzelnd gab der Pfarrer zu, dass er beim Lästern gerne in der ersten Reihe gestanden hatte. Die damaligen Sängerinnen und Sänger wussten aber auch alle ganz genau, dass man die großen Werke der Chorliteratur nur singen konnte, wenn alle zusammen halten und an einem Strang ziehen. Er werde dieses Paradebeispiel an fränkisch-oberpfälzischer Coproduktion nie vergessen. Da wo sich zwei Seiten einander annehmen, wo nicht jeder sein „Ding“ macht, wo die Verschiedenheit und die Gegensätze in ein prickelndes Miteinander münden, da entsteht etwas Großes. Dies sei die Verheißung an die er glaube. Nicht das Reinrassige sei die Vollendung. Diese dümmliche Lebensphilosophie von der reinen Herrenrasse vertreten heute nur noch ein paar ewig Gestrige. In Wirklichkeit sei es genau anders herum: in der Vielfalt von Rassen und Kulturen, da stecke das Geschenk Gottes an uns. Das heiße im Klartext: Jeder Oberpfälzer ist ein Gottesgeschenk für einen Franken und umgekehrt gelte das auch. Dies sei der Grund warum er glaube, dass es gut für seine Familie hier in Neustadt werde: Weil wir einander brauchen, weil der andere etwas mitbringt, was mir vielleicht fehlt, weil der andere etwas sieht, wofür ich einfach keinen Blick habe, weil der andere da für mich eintritt, wo ich meine Schwächen habe und wo ich nicht über meinen Schatten springen kann. Dies sei die Verheißung. Dieses Arbeiten stehe unter dem Segen Gottes. Jesus ist „Wahrer Gott und wahrer Mensch“. Jesus habe sich in den Jahren seines Wirkens auf der Erde immer gerne den ganz anderen Menschen zugewendet: den Zöllnern, der Samariterin, der Hure, dem Aussätzigen usw. Er sei zu denen gegangen, die anders waren. Es werde keinen Frieden geben, wenn man nicht das Anderssein des anderen aushält. Gott habe den ewigen Kreislauf aus Missachtung, Vorurteilen, Gewalt und Gegengewalt überwunden und besiegt. Darum, so der Pfarrer abschließend, glaube er, dass auch das Miteinander der Menschen in dieser Gemeinde mit ihrer großen Vielfalt zum Segen werden könne. Dafür wolle er gerne arbeiten und sich einsetzen.

Einführungsgottesdienst Pfarrer Hartmut Klausfelder 013„Hochzeitslader“ Pfarrer Dirk Grafe erinnerte daran, dass Pfarrer Klausfelder die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schon immer am Herzen gelegen hat.Seit knapp 10 Jahren ist dieser 2. Vorsitzender des „Landesverband für Kindergottesdienstarbeit in Bayern“, der die Kindergottesdienstmitarbeiterinnen in ihrer Arbeit aktiv unterstützt. Umso größer war dann die Freude des neuen Pfarrers, als nach dem gemeinsamen Abendmahl die Kindergottesdienstkinder aus der Kulmstadt und Frankenberg unter Leitung von Evi Sloot, Jana Dollhopf und Christine Rupprecht ihren neuen Pfarrer mit von Susi Barthelmann auf der Gitarre begleiteten Liedervorträgen überraschten.

Als die Kinder dann ein kleines Geschenk an das Pfarrersehepaar Klausfelder überreichten und obendrein für den fußball-begeisterten und bekennenden Fan des 1.FC Nürnberg noch einen „Clubluftballon“ übergaben, strahlte der Pfarrer über das ganze Gesicht. Ein langanhaltender Beifall belohnte die Kinder für ihr Engagement.Einführungsgottesdienst Pfarrer Hartmut Klausfelder 014

Nach dem Liedvortrag des Kirchenchores „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ und einer Extrade des Posaunenchores lud der Pfarrer die Kirchengemeinde zu einem gemeinsamen Empfang in das Gemeindehaus ein. Dort wartete auf die Gemeindeglieder ein von den Ehefrauen des Kirchenvorstandes hervorragend vorbereites kaltes Buffet.

Natürlich gehören zu einem Einführungsgottesdienst auch die Grußworte der Ehrengäste und Vertreter des öffentlichen Lebens. Zum Teil waren es etwas andere Grußworte, welche die Besucher des Einführungsgottesdienstes zu hören bekamen, Grußworte mit Pointen gewürzt, die so manches Lachen bei der Gemeinde auslösten.

P1000061

Den Reigen der Sprecher eröffnete Landessynodalin Käthe Pühl. Die Kirche so die Sprecherin, werde oft in verschiedenen Feldern dargestellt. Die Kirche sei ein großer Garten, die Kirchengemeinde ein kleiner Garten mit verschiedenen Wachstumsbedingungen. In der Kirchengemeinde sei der Pfarrer sozusagen der Obergärtner. Die Sprecherin wünschte dem neuen Pfarrer, dass in der Zeit seines Wirkens viele Früchte in seiner Gemeinde wachsen.

Der Senior des Pfarrkapitels, Pfarrer Ralph Knoblauch, hieß dem neuen Pfarrer herzlich willkommen und wünschte sich, dass man sich als Pfarrer gegenseitig unterstützt und einander austauscht. Die Lacher auf seiner Seite hatte dann Pfarrer Dirk Grafe, als er den katholischen Pfarrer aus Speichersdorf, Sven Grillmeier, als „Stadtpfarrer von Neustadt am Kulm“ begrüßte.

Mit humorvollen Worten hieß Pfarrer Sven Grillmeier anschließend seinen evangelischen Amtsbruder herzlich willkommen. Auf verschiedene Passagen in der Predigt anspielend, stellte Pfarrer Grillmeier fest, dass er seit 5 Jahren als Oberpfälzer im Frankenland tätig sei. „Man kanns aushalten“, meinte der Pfarrer. Ich habe etwas oberfränkisch gelernt, sie Herr Pfarrer Klausfelder, werden auch noch oberpfälzisch lernen. Die Pfarrei Mockersdorf freue sich sehr, so der Sprecher weiter, dass Neustadt am Kulm wieder einen neuen Pfarrer hat. „Wir breiten die Arme aus und öffnen für Sie die Kirchentüre“. Sicher sei er, dass man sich gegenseitig unterstützen werde. Die Lacher auf seiner Seite hatte Pfarrer Sven Grillmeier dann abschließend als er feststellte, dass er sich sicher sei, dass „wir zwei Oberpfälzer“, gemeint war seine Person und die von Pfarrer Grafe, es schaffen werden, sie Pfarrer Klausfelder noch „katholisch“ zu machen.

Stellvertretend für die anwesenden Bürgermeisterkollegen hieß Bürgermeister Wolfgang Haberberger die neue Pfarrersfamilie in der Kulmstadt herzlich willkommen. Haberberger stellte fest, dass er bereits eine Gemeinsamkeit mit dem neuen Pfarrer ausgemacht habe: In Anspielung auf das von ihm und Pfarrer Klausfelder gefahrene Elektroauto stellte der Bürgermeister fest: Wir beide fahren ein „Seifenkistl“.

P1000042Den Schlusspunkt setzte sodann der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde der Kulmstadt, Robert Gebhardt. Er begrüßte den neuen Pfarrer und dessen Familie recht herzlich. „Die evangelische Kirchengemeinde ist sehr froh und glücklich, dass wir sie nach einer relativ kurzen Vakanzzeit als neuen Pfarrer und Sie, Frau Klausfelder, als neue Lektorin begrüßen dürfen“. Er wünschte der Pfarrersfamilie ein gutes Einleben und dass die Pfarrersfamilie in Neustadt Heimat und Geborgenheit finden möge. Ein besonderer Dank galt Pfarrer Dirk Grafe für die Vertretung in der Vakanzzeit sowie allen ehrenamtlichen Mitarbeitern für deren Einsatz während dieser Zeit. Als Willkommensgruß überreichte Robert Gebhardt an Lektorin Monika Klausfelder einen großen Blumenstrauß. Schließlich war es Pfarrer Dirk Grafe der Dankesworte an die Gemeinde richtete. Seine Zeit als Vertreter sei nun zu Ende. Es war, um mit den Eröffnungsworten des Königlich-bayerischen Amtsgerichts zu sprechen, „eine liebe Zeit, in Neustadt und Umgebung gleich gar, denn es ist eine liebe Gemeinde und es regiert ein sehr engagierter Kirchenvorstand und viele tatkräftige Mitarbeitende in der Gemeinde helfen mit“. Er dankte allen Lektoren und Lektorinnen, Prädikantinnen und Prädikanten, seinen Pfarrerskollegen und ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Unterstützung welche er als Vertreter erfahren hatte. Ein weiterer Dank galt der Pfarramtssekretärin Sabine Kreuzer. An Pfarrer Hartmut Klausfelder gewandt, meinte der Sprecher: „Wenn ich schon die Ehe zwischen Dir und Neustadt gestiftet habe, dann hoffe ich auch, dass es eine lange Ehe wird“. „Mach ma ka Schand“, schloss Pfarrer Dirk Grafe schmunzelnd.

P1000067