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Festauftakt zum Luther-Jubiläum

Gottesdienst 02 (Werner Walter)

Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst zur Erinnerung an den Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther vor 500 Jahren feierten die Kirchengemeinden der Kulmregion Neustadt am Kulm, Speichersdorf, Wirbenz/Kemnath, Grafenwöhr/Pressath, und Eschenbach/Kirchenthumbach gemeinsam mit vielen katholischen Christen in der Dreieinigkeitskirche in Neustadt am Kulm das große Reformationsjubiläum. Im Mittelpunkt des Festes stand die „Kirche“. Die Dreieinigkeitskirche war bis auf den letzten Platz besetzt, als unter dem Läuten der Kirchenglocken die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden der Kulmregion zusammen mit den Pfarrern Hartmut Klausfelder, Neustadt am Kulm, Dr. Andre' Fischer, Grafenwöhr, Anne Utz, Eschenbach sowie stellvertretenden Dekan Dirk Grafe und der Vikarin Kathrin Spies, beide Wirbenz, in das Gotteshaus einzogen. Mit dem Lied von Martin Luther „Ein feste Burg ist unser Gott“ begrüßten die Posaunenchöre der Kulmregion aus Neustadt am Kulm, Speichersdorf, Frankenberg und Wirbenz unter der Leitung von Karin Müller-Bayer die rund 500 Festgottesdienstbesucher.

In seinen Grußworten stellte Pfarrer Hartmut Klausfelder fest, dass der Thesenanschlag vor 500 Jahren der Grundstein für den evangelischen Glauben gewesen sei. Ohne Martin Luther hätte es vielleicht nie eine evangelische Kirche gegeben. Dabei war es nie seine Absicht, so der Pfarrer, eine neue Kirche zu gründen. Der Pfarrer freute sich, dass dieses große Fest in großer Verbundenheit und miteinander mit katholischen Christen gefeiert werden könne. Er danke allen Helfern, die zum gelingen des Festes beigetragen haben. Ein weiterer Dank galt der Stadt Neustadt am Kulm, der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach und dem Landratsamt Neustadt an der Waldnaab für die unbürokratische organisatorische Mithilfe.

Abwechselnd begleitet auf der Orgel mit Monika Brand und den Posaunenchören der Kulmregion sang die Gemeinde die Lieder „Gott ist gegenwärtig“, „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“, „Nun freut euch, lieben Christen g'mein“ und „Wir glauben Gott im höchsten Thron“ .

Gottesdienst 03 (Werner Walter)Stellvertretenden Dekan Dirk Grafe war es vorbehalten die Festpredigt zu halten. Mit einem Nachdruck der 95 Thesen in der Hand ging der Pfarrer auf den Auslöser der Reformation vor 500 Jahren ein. Wichtig sei Luther dabei gewesen, dass diese Thesen eigentlich nur als eine Diskussionsgrundlage für die Universitäten gedacht gewesen seien. Ob die einfachen Leute die Thesen damals verstanden haben, wisse man heute nicht, so der Prediger. Die Leute hatten andere Sorgen. Die Studenten und Professoren dagegen verstanden die Thesen. Wenn der Thesenanschlag zunächst nur als akademische Diskussionsgrundlage für die Universitäten gedacht war, so lösten die Hammerschläge von Wittenberg doch ein theologisches und gesellschaftliches Erdbeben aus, das bis heute seine Wirkung zeigt. Die Erneuerung der Kirche, die Luther damals anstrebte, ist bis heute aktuell. Den Menschen die frohe Botschaft in ihrer Sprache zu bringen und um die gesellschaftliche Bedeutung des Glaubens zu ringen, ist bis heute ein Auftrag der Kirchen, so der Pfarrer weiter. Ging es Martin Luther damals darum, die Missstände in der Kirche zu beheben und die Botschaft vom liebenden und gnädigen Gott unter das Volk zu bringen, so ist es heute die Aufgabe der Kirchen nahe an den Menschen und ihren Fragen zu sein und ihnen eine Alternative zu den Leistungszwängen aufzuzeigen. Der richtende Gott des Mittelalters ist heute durch den Leistungsdruck unserer Gesellschaft ersetzt worden, so Grafe. Hatten Menschen damals Angst vor Gott aufgrund ihrer Sünden nicht bestehen zu können, so der Pfarrer, so fürchten sich die Menschen heute davor die gesellschaftlichen Normen nicht zu erfüllen und ins Abseits zu geraten. Beidem setzt Luther die Heilige Schrift und den gnädigen Gott gegenüber. Egal, wer du bist und was du kannst, bei Gott findest du Gnade und Annahme. Ausdrücklich ging der Geistliche auch auf die großen ökukmenischen Fortschritte ein, die gerade in der hiesigen Region heute von einem gleichberechtigten und gleichwertigen Miteinander der beiden großen Kirchen zeugen. Grafe bedankte sich ausdrücklich auch bei den katholischen Kollegen und den Pfarreien für die gute Zusammenarbeit. Weiter meinte der Pfarrer, dass es zwar noch Trennendes gebe, aber das Gemeinsame überwiege und wird uns auch in Zukunft voranbringen, war sich Grafe sicher. Der stellvertretende Dekan schloss mit dem Appell, dass die Reformation kein historisches Ereignis, sondern eine bleibende Aufgabe für alle Christen ist. Es ist unsere Aufgabe, so Pfarrer Grafe, hinterfragen zu lassen, ob wir auf dem Boden von Heiliger Schrift und dem Bekenntnis zu Jesus Christus stehen und handeln. Mit einer großen Abendmahlsfeier endete der Festgottesdienst. Den Auszug der Kirchenvorstände begleiteten abschließend die Posaunenchöre mit dem „Prince Of Denmarks March“.

Einfach nur so...

Kindergottesdienst 01 (Werner Walter)Im Rahmen des Festtages zum 500. Reformationsjubiläum der evangelischen Kirchengemeinde fand in diesem Jahr der Kinderbibeltag statt. Während die Erwachsenen in der Dreieinigkeitskirche ihren Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum feierten, trafen sich 35 Kinder von 4 bis 11 Jahren aus den zur Kulmregion zählenden Kirchengemeinden. Der einleitende Kindergottesdienst stand unter dem Motto „Einfach nur so, von Gott geliebt“. Durch den Tag begleiteten Andreas Walter und Marion Klausfelder die den Handpuppen Max und Lisa ihre Stimmen liehen, zusammen mit Evi Sloot, Jana Dollhopf, Christine Rupprecht, Lore Freiberger-Feigt, Susanne Barthelmann und Cheryl Frank.

Im Kindergottesdienst gab es eine Bildererzählung zu Martin Luther. Nach dem Kindergottesdienst und dem gemeinsamen Lied „Wir sind die Kleinen“ rückten die Handpuppen in den Mittelpunkt. Max und Lisa diskutieren zunächst darüber, dass der Kinderbibeltag in den Jahren zuvor stets an einem Mittwoch, an Buß- und Bettag stattgefunden hatte. Aber weil in diesem Jahr der Dienstag ein ganz besonderer Feiertag, nämlich der Reformationstag ist, findet der Kinderbibeltag früher statt. Die Handpuppen stellten auch fest, dass die teilnehmenden Kinder nicht nur aus Neustadt am Kulm, sondern auch aus den Kirchengemeinden Speichersdorf, Wirbenz, Eschenbach und Grafenwöhr kommen.

Kindergottesdienst 03 (Werner Walter)Im weiteren Verlauf streiten die Handpuppen, ob sie sich gegenseitig mögen. Schließlich kommen sie überein, dass sie sich mögen, einfach nur so. Dabei wird festgestellt, dass Gott uns auch einfach nur so mag. Nach dem gemeinsamen Lied „Einfach nur so“, bringen Max und Lisa die Sprache auf spannende Erlebnisse mit Martin Luther und stellen fest, dass dieser die Kirche „neu angezogen hat“. Zum Schluss stellen Max und Lisa fest, dass man die Liebe von Gott „einfach nur so“, geschenkt bekommt. Cheryl Frank erzählt den Kindern, dass Martin Luther entdeckt hat, dass wir uns den lieben Gott nicht kaufen können. Wir können ihn nicht mit Geld kaufen und auch nicht mit allen möglichen guten Taten. Darum brauchen wir auch keine Angst vor Gott zu haben, dass wir nicht gut genug für ihn sind. Wir sind gut genug für ihn, weil wir seine Kinder sind, weil wir getauft sind.

Christine Rupprecht stellte so dann fest, dass man deshalb nunmehr gemeinsam das Heilige Abendmahl feiern wird. Im Brot und Saft der Trauben soll jeder spüren, dass Gott ihn liebt. Einfach nur so. Nach dem Abendmahl und dem gemeinsamen Lied „Komm, sag es allen weiter“ ging man zum kreativen Teil des Vormittags über. Die Kinder verzierten Geschenkboxen und füllten diese mit Steckkreuzen, Holzherzen, der Lutherrose und verschiedenen Zetteln mit Sprüchen darauf. Die Geschenkboxen durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Einfach nur so.

Am Nachmittag waren die Kinder zu einem offenen Kinderprogramm, gestaltet von Mitarbeitern aus Speichersdorf, in das Gemeindehaus eingeladen.

Theater zum Gedenken Luthers

Ausnahmezustand anlässlich der Feier zum 500. Reformationsfest in der Kulmstadt! Die Innenstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt, Parkplatz suchende Autofahrer und eine Kirche, die sowohl beim Festgottesdienst als auch bei der Aufführung des „Luther“ Theaterstückes proppenvoll war. Darin waren sich sogar ältere Kirchenbesucher aus Neustadt am Kulm einig: Das gab es noch nie, dass an einem Tag die Dreieinigkeitskirche gleich zwei Mal bis auf den letzten Platz besetzt war. Beim Luther-Theaterstück „Allein der Herre Jesus Christ“ unter der Regie von Gerlinde Nerlich aus Wirbenz mit über 80 Mitwirkenden aus der Kulmregion, waren sogar die Stehplätze in der Kirche rar. Waren es beim Festgottesdienst an die 500 Besucher, so schätzte man beim Theaterstück die Besucherzahl auf rund 600.

Theaterstueck 12 (Werner Walter)Anliegen des Theaterstückes mit ökumenischer Besetzung war, die wichtige Botschaft Luthers und wie Martin Luther gedacht hat, aufzuzeigen. Es wurden einzelne Szenen aus dem Leben Luthers wie der Schulbesuch, der Klostereintritt, das Zusammentreffen mit Johann von Staupitz, der Ablass, der Thesenanschlag, das Verhör in Augsburg, die Bannbulle von Papst Leo X, die Ladung zum Reichstag nach Worms und seine Zeit auf der Wartburg nach gespielt.

Nach der Begrüßung durch Gerlinde Nerlich, welche die Idee zu diesem Stück hatte, begann das Theaterstück mit dem von Martin Luther stammenden Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“. Das Stück zeigte den jungen Luther (gespielt von Simon Graf) der am Ende des Mittelalters lebte, wie er als einer der wenigen eine Schule besuchen durfte. Luthers Antwort auf die Frage, ob ihm das Schreiben gefalle war, „Ja mein Vater will es halt“. Die Zeit verging und Luther (als Student gespielt von Hans Nerlich) begann auf Wunsch seines Vaters ein Studium der Rechtswissenschaften. Weiter ging es mit dem bei einem Gewitter abgelegten Gelübde Luthers ( nunmehr gespielt von Werner Schlöger), in ein Kloster zu gehen, wenn er gesund nach Hause komme.und mit dem Versuch seines Vaters (Pfarrer Dirk Grafe) ihn aus dem Kloster zu holen. Doch Martin Luther blieb standhaft und im Kloster.

Theaterstueck 05 (Werner Walter)Das Stück zeigt Luther wie er in der Bibel liest und bei seinem Förderer und Beichtvater dem Theologen Johann von Staupitz (gespielt von Pfarrer Hartmut Klausfelder) die Beichte ablegen will. Bei den nächsten Szenen ging es um den Ablassbrief, wo das vom Feld kommende Volk behauptet nicht mehr beichten zu müssen, weil es einen Ablassbrief hat. „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“. Luther sagt den Leuten, dass mit Geld nicht alles möglich ist. Er sagt weiter, dass Jesus für jeden Menschen gestorben ist. Jeder, der ihm seine Sünden eingesteht und sie bereut, wird befreit. Ganz ohne Geld. Die nächste Szene handelte vom 31. Oktober 1517, als Luthers Lehrsätze, die 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg geschlagen wurden. Vorerst in Latein, später ins Deutsche übersetzt. Und es kam wie es kommen musste, seine Heiligkeit Papst Leo X (gespielt vom katholischen Pfarrer Sven Grillmeier) erhielt die Nachricht, dass ein Mönch aus Deutschland erheblichen Ärger bereitet. Der Papst beauftragt Kardinal Cajetan (gespielt von Pfarrer Dirk Grafe), die Sache in die Hand zu nehmen. Cajetan forderte Luther auf, seine 95 Thesen über den Ablass zu widerrufen. Luther weigerte sich zu widerrufen und flüchtete aus Augsburg. Weiter geht das Stück mit der Bannbulle des Papstes im Jahre 1520. Melanchthon (Pfarrer Klausfelder) appellierte an Luther zu bedenken was er tue. Luther weigert sich 41 seiner Thesen zu widerrufen und verbrennt die Bannbulle. Luther wurde daraufhin 1521 exkommuniziert und zum Reichstag nach Worms vorgeladen.

Im weiteren Verlauf zeigten die Laienschauspieler auf, dass die Reise nach Worms nicht zu einem Bußgang wurde und eher einer Triumpffahrt glich. Zweimal muss Luther vor dem Kaiser (Thomas Schneider) erscheinen. Trotz Aufforderung widerruft Luther nicht und wird nach Ablauf einer Frist für vogelfrei erklärt. Kurfüst Friedrich der Weise (Bürgermeister Manfred Porsch) lässt ihn daraufhin auf die Wartburg in Sicherheit bringen. Das Theaterstück endet damit, das Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzt und ein Sprecher feststellt: Jesus hat mich lieb. Ohne die Erkenntnisse von Martin Luther hätte er dies vielleicht nie erfahren. Mit den Reformbestrebungen von Martin Luther habe eine ganz neue Zeit begonnen. Die einzelnen Spielszenen wurden immer wieder durch Fanfarenstöße sowie Gesangseinlagen und gemeinsam gesungene Lieder untermalt. Sehr gelungen und für Abwechslung sorgten auch verschiedene Volksszenen. Nach der sehr gelungenen Aufführung des Theaterstückes konnte man Regisseurin Gerlinde Nerlich die Erleichterung förmlich ansehen. Sie bekannte, dass sie nicht einmal alle Darsteller vom Namen her kannte. Krankheitsbedingt waren bei der heutigen Aufführung Darsteller dabei, die erst heute von ihrem Auftritt erfahren haben. Dennoch habe sie nie Zweifel am Gelingen der Aufführung gehabt, obwohl man nur einige Male proben konnte. Dass dennoch alles so hervorragend geklappt habe, dafür dankte sie allen Darstellern sehr herzlich. Pfarrer Hartmut Klausfelder bekannte, dass er nicht geglaubt hatte, dass alles so gut gelingt. Er dankte dann auch Gerlinde Nerlich für deren große Mühe und bezeichnete die Theateraufführung als riesen großes Highlight des heutigen Reformationsjubiläums. Mit einem lang anhaltenden Applaus würdigte die vollbesetzte Kirche die gelungene Theateraufführung, die mit einem gemeinsamen Vaterunser zu Ende ging.

Theaterstueck 06 (Werner Walter)Weitere Bilder finden sich in unserer Bildergalerie.

Offenes Singen zum Reformationsjubiläum

Eine willkommene Abwechslung bot das offene Singen im Rahmen des Reformationsjubiläums mit der Leiterin des Neustädter Projektchores, Manuela Brand, begleitet von Christine Pühl, in der Dreieinigkeitskirche. Manuela Brand stimmte zusammen mit vielen motivierten Sängerinnen und Sängern die Kanons „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ und „Magnificat“ an. Eine kleine Steigerung und ein geglücktes Experiment gelang dann der Chorleiterin, als sie die gemischte Sängergruppe in einen richtigen Chor verwandelte und das Lied „Meine Hoffnung, meine Freude“ einstudierte.

freies Singen 01 (Werner Walter)

Büchertisch im alten Schulhaus

Ausstellung 03 (Werner Walter)Ein umfangreiches Programm hatte die evangelische Kirchengemeinde der Kulmstadt zusammen mit den weiteren evangelischen Gemeinden der Kulmregion zur Erinnerung an den Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther auf die Beine gestellt. Neben einem Festgottesdienst und einem Luther-Theaterstück, einem offenen Singen und Kinderbibeltag, fanden auch Aktions- und Verkaufsstände der verschiedenen Kirchengemeinden der Kulmregion sowie die Wanderausstellung zur Reformation in der Region viel Beachtung.

Ausstellung 02 (Werner Walter)Neben Bastelsachen konnten die Besucher auf Büchertischen gute Kalender für das neue Jahr, ein schönes Kinderbuch oder so manch andere Lektüre erwerben. Neben weiteren fair gehandelten Produkten gab es auch Fruchtaufstriche, Kaffee, Tee und Schokolade zu kaufen. Beachtung fand auch die geöffnete Ausstellung des Fördervereins Rauher Kulm mit Archäologie am Rauhen Kulm und Umgebung. Einmal mehr sorgten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins mit ihren Torten und Kuchenangeboten und frischem Kaffee dafür, dass auch die Kaffeestunde für die Besucher des Jubiläums nicht ausfallen musste. Zum weiteren Geistlichen Angebot gehörten auch ein Bibliolog im ersten Stock des ehemaligen Schulhauses mit Pfarrerin Anne Utz aus Eschenbach. Pünktlich um 15.17 Uhr warteten die Posaunenchöre der Kulmregion mit dem Luther Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ auf dem Festplatz auf. Ein Standkonzert der Posaunenchöre unter der Leitung von Karin Müller-Bayer und eine ökumenische Schlussandacht im Festzelt mit Pater Benedikt Röder und Pfarrerin Anne Utz rundeten die Festlichkeiten ab.

Als Resümee bleibt festzuhalten: Der Festtag zum Reformationsjubiläum wird nicht nur den evangelischen Gemeinden der Kulmregion in guter Erinnerung bleiben, sondern zeigte auch die ökumenische Verbundenheit und Fortschritte mit den katholischen Pfarreien der Umgebung auf. Beachtenswert war auch die hervorragende Organisation durch die Mitglieder der verschiedenen Kirchengemeinden der Kulmregion die immer Hand in Hand arbeiteten, so dass man von einem rundum gelungenen Jubiläum sprechen darf.