Posaunenchor Neustadt am Kulm


Im Jahr 2015 konnte der Posaunenchor aus Neustadt am Kulm auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Regelmäßige Einsätze in den Gottesdiensten prägen das musikalische Leben, ebenso, wie zahlreiche „Geburtstagsstanderl“ bei runden Geburtstagen. Bemerkenswert ist die lebendige Nachwuchsarbeit mit den so genannten „Jungbläsern“.

Derzeit umfasst der Posaunenchor 26 Mitglieder, sowie 6 Jungbläser.

Leitung:

Karin Müller-Bayer

 

Aktuelles aus dem Posaunenchor Neustadt am Kulm:

Johanni 2Turnusmäßig fand die traditionelle Johannisfeier des evangelischen Posaunenchores in diesem Jahr in Scheckenhof statt. Und dennoch war etwas anders im Vergleich zu vergangenen Jahren. In seinen Grußworten teilte Chorobmann den vielen Besuchern der Veranstaltung nämlich mit, dass man aus Sicherheitsgründen wegen der Waldbrandgefahr in diesem Jahr kurzfristig auf das Anzünden des Johannisfeuers verzichten müsse.

Mit dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ eröffnete der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Karin Müller-Bayer seine traditionelle Johannisfeier und leitete zu einer kleinen Andacht mit Pfarrer Hartmut Klausfelder über. Mit den Worten „Frohe Weihnacht“ eröffnete der Pfarrer die Andacht und teilte den Besucher gleich mit, dass er keinesfalls einen Sonnenstich habe, wenn er von „Frohen Weihnachten“ spreche. Er habe nämlich in einem katholischen Kalender die Aussage gefunden, dass man am 24. Juni eine Sommerweihnacht feiere. Der Geburtstag von Johannes dem Täufer sei 6 Monate vor Weihnachten.

Verbunden damit sei der heidnische Brauch des Festes der Sommersonnenwende. Johannes und Jesus Christus gehören zusammen. Es sei der Tag von Johannes dem Täufer, der auf die Lichtgestalt Jesus Christus hingewiesen hatte. An Weihnachten brennen viele Kerzen, an Johanni viele Feuer. So sei der Vergleich zu einer Sommerweihnacht nicht so weit her geholt. Nach dem Verlesen der Fürbitten entzündeten die Fürbittenvorleser jeweils symbolisch für das Johannisfeuer eine schwimmende Kerze in einer Schüssel. Mit dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ und dem gemeinsamen „Vater unser“ endete der kirchliche Teil. Im Anschluss an die Andacht stimmte der Posaunenchor mit verschiedenen Liedern auf die weltliche Feier ein.

Posaunenchor GV 2„Euer Sound hat sich stark verbessert“, lobte Chorleiterin Karin Müller-Bayer ihre Posaunenchorbläserinnen und Bläser bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus. Nicht zuletzt führte die Chorleiterin dies auf die Bläserfreizeit zu Beginn eines jeden Jahres auf der Burg Wernfels zurück. Hinzu kommt, dass kaum ein anderer Verein so viele Auftritte und Zusammenkünfte wie die Mitglieder des evangelischen Posaunenchores haben. Überschattet wurde das Jahr allerdings vom plötzlichen Tod des ehemaligen Chorleiters und aktiven Bläsers Willi Stahl.

Die Mitglieder würdigten Willi Stahl gleich zu Beginn mit einer Gedenkminute. In seinem Rückblick verdeutlichte Chorobmann Martin Kreuzer die zahlreichen Aktivitäten des Chores. Kreuzer zeigte auf, dass der Chor 2016 insgesamt 85 Mal zusammengekommen war. Bei kirchlichen Anlässen war der Chor 17 Mal aufgetreten. Zu Proben war man 45 Mal zusammengekommen. Auch an Veranstaltungen des Bezirksposaunenchores hatte man sich beteiligt. Weitere Auftritte waren um nur einige zu nennen, beim Neujahrsempfang der Stadt Neustadt am Kulm, bei der Einweihung des BRK Heimes in der Kulmstadt, im BRK Seniorenheim in Eschenbach, beim Bürgerfest der Stadt und anlässlich des Feuerwehrjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Filchendorf.

Die vier Adventssonntage stehen in der evangelischen Kirchengemeinde im Zeichen der Musik. Den Beginn machte am ersten Advent der Posaunenchor, welcher den Gottesdienst unter der Leitung von Karin Müller-Bayer musikalisch ausgestaltete. Ein kleiner Höhepunkt war im Gottesdienst die Ehrung zweier langjähriger und verdienter Posaunenchorspieler. Chorobmann Martin Kreuzer dankte zunächst Yvonne Walter für 25 Jahre aktive Posaunenchormitgliedschaft. Sie war vor 29 Jahren in den Chor eingetreten und hatte dann während einer beruflichen Weiterbildung eine kleine Pause eingelegt, um dann aktiv wieder zum Chor zurück zu kommen. Kreuzer bezeichnete sie mit ihrem Tenorhorn als eine große Stütze im Tenor des Chores. Seit kurzen hat sie das Spielen auf der Posaune begonnen und unterstützt den Chor zudem bei vielen Tätigkeiten. In vielerlei Hinsicht nicht aus dem Posaunenchorleben wegzudenken ist Jürgen Gebhardt, welcher seit 40 Jahren aktiv im Chor mitwirkt. Zu Beginn spielte der Jubilar zunächst auf seiner Trompete im Sopran und Alt, ehe er dann Ende der 90iger Jahre in den Tenor wechselte. Mit seinem Tenorhorn ist er eine tragende Säule im Chor. Seit dem Jahre 1998 übt er beim Posaunenchor auch das Amt des Kassiers und Schriftführers aus. Zudem ist Jürgen Gebhardt Mitorganisator des jährlichen Johannisfeuer und in der Weinschenke beim Bürgerfest. An beide Jubilare überreichte Chorobmann Martin Kreuzer neben einer Urkunde auch einen Geschenkkorb.

Ehrungen