Posaunenchor Frankenberg


Im Jahr 1967 gegründet, prägt der Posaunenchor seit nunmehr fünf Jahrzehnten das kirchliche Leben der kleinen Ortschaft Frankenberg. Neben der musikalischen Gruppenbild Posaunenchor Frankenberg neuAusgestaltung von Gottesdiensten, engagiert sich der kleine, aber feine Posaunenchor intensiv beim "Geburtstagsblasen": Jedes Frankenberger Geburtstagskind ab 70 Jahren bekommt ein Ständchen.

Derzeit umfasst der Posaunenchor Frankenberg 13 Mitglieder.

 

 

Leitung:

Monika Klausfelder

 

Aktuelles aus dem Posaunenchor Frankenberg:

Festgottesdienst 50 Jahre Zuschnitt kleinZum 50-jährigen Gründungsjubiläum des Posaunenchores platzte die Heilig-Geist-Kirche in Frankenberg schier aus allen Nähten. Rund 150 Gottesdienstbesucher waren trotz Ferienzeit aus der ganzen Region gekommen, um diesen außergewöhnlichen Anlass mitzufeiern: Wenn in einer Ortschaft mit rund 100 Einwohnern 13 Personen im Posaunenchor aktiv sind, dann darf das ohne Übertreibung als außergewöhnlich bezeichnet werden, wie der Speichersdorfer 1. Bürgermeister Manfred Porsch in seinem Grußwort mit einem Schmunzeln anmerkte. Um die vielen Gottesdienstbesucher unterzubringen, musste der Mittelgang der kleinen Kirche zusätzlich bestuhlt werden, ebenso der Nebenraum. Auch auf dem Platz vor der Kirche wurden wegen des großen Andrangs zusätzliche Bänke aufgestellt. Dort konnten die Besucher über Lautsprecher und durch die geöffnete Eingangstüre den Gottesdienst mitverfolgen.

Bei seiner Begrüßung zeigte sich Pfarrer Klausfelder tief beeindruckt von der stattlichen Besucherzahl: So viele Gottesdienstbesucher habe er in den 4 Jahren seiner Tätigkeit als Pfarrer in Frankenberg noch nie gehabt, betonte er.

Ehrungen 2Die Festpredigt hielt Professor Reinhold Friedrich aus Erlangen, der selbst in der Region aufgewachsen und unter dem Mitbegründer und ersten Posaunenchorleiter, Lehrer Wolfgang Gräf, zu Schule gegangen war. Friedrich hob in seiner kurzweiligen und humorvollen Predigt die besonders wertvolle Kombination hervor, die das Musizieren im Posaunenchor ausmacht: Hier verbinden sich edle Geselligkeit, musikalische Bildung und tiefer Sinn zu einer großartigen Einheit. Das Spielen im Posaunenchor dient der persönlichen Freude wie dem Lob Gottes.

Im Anschluss an die Festpredigt konnte der Bezirksposaunenchorobmann Richard Riedel (Floß) einige Bläserinnen und Bläser für ihre langjährige Mitwirkung in der Posaunenchorarbeit ehren. Er überreichte Urkunden an Gründungsmitglied und Obfrau Heidi Hinke für 50 Jahre, an Peter Bäumler und Klaus Schmid für 40 Jahre, sowie an Andrea Bayer, Julia Bayer, Monika Klausfelder und Hartmut Klausfelder für jeweils 10 Jahre.

Standkonzert zum Jubilaeum   Zuschnitt kleinNeben Bürgermeister Porsch überbrachte noch der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Robert Gebhardt, herzliche Grüße der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Neustadt am Kulm. Zum Abschluss verlas Obfrau Heidi Hinke einen Brief des früheren Chorleiters Wolfgang Gräf, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war.

Gedacht wurde im Rahmen des Gottesdienstes dem im vergangenen Jahr so plötzlich verstorbenen langjährigen Chorleiter Willi Stahl aus Erbendorf, dessen Söhne mit Familien zur Jubiläumsfeier gekommen waren. Beim anschließenden Choral „Nun danket alle Gott“ fiel es manchen Mitwirkenden schwer, die Tränen zurückzuhalten.

Viel Dankbarkeit und Wertschätzung bekam Frau Monika Klausfelder zu hören, die sich nach Willi Stahls Tod spontan bereit erklärt hatte, ehrenamtlich die Leitung des Posaunenchores zu übernehmen.

Im Anschluss an einen langen aber niemals langweiligen Festgottesdienst luden die Frankenberger zum Kaffeetrinken im Rahmen des Dorffestes am Feuerwehrhaus ein. Natürlich durfte auch hier die Bläsermusik nicht fehlen: Insgesamt 28 Bläserinnen und Bläser aus der gesamten Region boten in einem Standkonzert unter der Leitung von Monika Klausfelder Volks- und Stimmungslieder dar und ernteten dafür begeisterten Applaus bei den Festgästen.